Rhi­z­ar­throse
(Dau­men­sat­tel­ge­lenks­ar­throse)

Die Rhi­z­ar­throse (oder auch Dau­men­sat­tel­ge­lenks­ar­throse) ist eine der häu­figs­ten Arthro­sen an der Hand. Die Ver­schleiß­erschei­nung des Gelen­kes zwi­schen dem Mit­tel­hand­kno­chen des Dau­mens und den Hand­wur­zel­kno­chen füh­ren zu Schwel­lung, Schmer­zen, Bewe­gungs­ein­schrän­kung des Dau­mens und in wei­te­rer Folge zu einem Kraft­ver­lust der Hand.

Bei star­ken Beschwer­den und fort­ge­schrit­te­ner Arthrose ist meist eine Ope­ra­tion (Resek­ti­ons­sus­pen­si­ons­ar­thro­plas­tik) not­wen­dig. Die­ser Ein­griff kann tages­kli­nisch oder sta­tio­när in Voll­nar­kose oder in einer Betäu­bung des betrof­fe­nen Armes (Ple­xus­an­äs­the­sie) mit Däm­mer­schlaf durch­ge­führt wer­den.

Anschlie­ßend ist eine 6‑wöchige Ruhig­stel­lung des Hand­ge­len­kes inkl. Dau­men not­wen­dig.

OP-Dauer eine Stunde
Anäs­the­sie Däm­mer­schlaf mit Ple­xus­an­äs­the­sie oder Voll­nar­kose
Auf­ent­halt Tages­kli­nisch oder sta­tio­när (1 Nacht)
Aus­fall­zeit 2 Wochen Unter­arm­gips, anschlie­ßend 4 Wochen Hand­ge­lenks­orthese
Sport nach 6 Wochen
NACH OBEN